

SAP hat die Business Data Cloud Anfang 2025 vorgestellt. Sie bündelt Datasphere, SAP Analytics Cloud und vorgefertigte Datenmodelle zu einer gemeinsamen Datenschicht für KI, Planung und Analyse. Der entscheidende Punkt: Die Bedeutung der SAP Daten bleibt erhalten, auch wenn sie mit anderen Quellen kombiniert werden. Gestartet mit Databricks, unterstützt die Plattform inzwischen auch Snowflake, Microsoft Fabric und Google BigQuery.
Im ersten Jahr hat die Business Data Cloud laut SAP Verträge im Wert von rund zwei Milliarden Euro eingebracht. Im zweiten Quartal 2026 waren KI und Business Data Cloud zentrale Bestandteile in mehr als 90 Prozent der 50 größten Abschlüsse. Mit dem geplanten Kauf von Reltio holt SAP zudem Stammdatenmanagement in die Plattform.
Am 21. Oktober legt SAP die Zahlen für das dritte Quartal vor. Vom 27. bis 29. Oktober folgt die SAP TechEd in Berlin, wo die technischen Details zu Joule, Business AI Platform und Datenintegration im Mittelpunkt stehen.
Die Botschaft von SAP ist klar und richtig: Kein Agent repariert eine schlechte Datenlandschaft. Für die meisten Unternehmen ist deshalb nicht die nächste KI Initiative der wichtigste Schritt, sondern ein belastbares Datenfundament. Wer SAP und ServiceNow betreibt, sollte dabei beide Welten zusammen denken, denn viele Abläufe beginnen in der einen und enden in der anderen.
Quellen: SAPinsider, Nasdaq, BARC, AD HOC NEWS, SAP TechEd.